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Auf diesen Seiten sind verschiedene Informationen zu Gedenk- und Erinnerungsprojekten mit Jugendlichen in Stuttgart zusammengefasst.

Der Fokus liegt dabei auf Gedenkveranstaltungen zum 9. November 1938, die seit einigen Jahren immer am und um den 9. November in Zusammenarbeit des Evangelischen Bildungszentrums Hospitalhof und des Evangelischen Jugendpfarramtes Stuttgart in unterschiedlichen Kooperationen stattfinden (z.B. mit dem Lernort Geschichte, der Jugendkirche Stuttgart, Mädchengymnasium St. Agnes , der Johann-Friedrich-von-Cotta-Schule sowie anderen Schulen, Künstler*innen und Partnern).

Da aufgrund der Pandemie 2020 die Präsenzveranstaltung „Wirre Thesen oder gefährliche Propaganda – Verschwörungsmythen damals und heute“ mit Schüler*innen nicht stattfinden kann, sind einige Inhalte hier auf diesen Seiten hinterlegt. Sie erlauben, sich selbst individuell auf Spurensuche zu begeben und sich mit der Thematik von Verschwörungstheorien und den Hintergründen des 9. November 1938 zu beschäftigen . Hier geht es zur Stadterkundung zum 9. November 1938. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung wäre die Beschäftigung mit Verschwörungstheorien gewesen. Dazu waren Prof. Dr. Michael Butter aus Tübingen und Eva Laun vom SWR eingeladen. Wir haben verschiedene Links zur Thematik zusammengestellt.

Darüberhinaus möchten wir auch auf die Web-App go-stuttgart des Lernorts Geschichte hinweisen, auf der viele Inhalte zu Orten und Personen in Stuttgart dargestellt sind, die Jugendliche recherchiert und erstellt haben. Auch hier können neben den einzelnen Artikeln unter Spurensuche weitere Stadtspaziergänge abgerufen werden, die mit Hilfe von go-stuttgart jederzeit gemacht werden können.

Neueste Beiträge

Der Pogrom in Stuttgart am 9./10. November 1938

Der 9. November war für die Nazis eine günstige Gelegenheit für den Pogrom. Es war der Tag der Feierlichkeiten zu Ehren der Toten des missglückten Hitlerputsches von 1923. Die Feierlichkeiten wurden in der damaligen Stadthalle, heute SWR, durchgeführt. Es handelte sich bei dem Pogrom nicht um eine „spontane“ Reaktion des Volkes, es war alles organisiert. … Weiterlesen „Der Pogrom in Stuttgart am 9./10. November 1938“

Die Vorgeschichte der „Reichskristallnacht“ 1938

In Deutschland, auch in Stuttgart, lebten 1938 viel polnische Juden. Aufgrund der Diskriminierung und Verfolgung von Juden in Deutschland befürchtete die polnische Regierung, eine große Zahl von jüdischen Rückkehrern. Darum erließ Polens Regierung, am 6. Oktober 1938, eine Verordnung, wonach in polnischen Auslandspässen ein Prüfvermerk, bis zum 30. Oktober 1938, eingetragen werden musste. Pässe ohne … Weiterlesen „Die Vorgeschichte der „Reichskristallnacht“ 1938″

Jüdisches Leben in Stuttgart ab 1933 – Diskriminierung und Ausgrenzung der Juden in Stuttgart

Nach dem Ende der Weimarer Republik und unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 erlitten die Juden zunehmende Repressalien und waren zunehmender Willkür sowie fortschreitenden staatlichen Terror ausgesetzt. Die Nationalsozialisten ließen keinen Zweifel daran, dass sie die Juden gnadenlos diskriminieren und verfolgen würden. Am 10. März 1933 fand der erste Judenboykott in Stuttgart … Weiterlesen „Jüdisches Leben in Stuttgart ab 1933 – Diskriminierung und Ausgrenzung der Juden in Stuttgart“